Durchsuchungsbeschlüsse nach Handel mit Betäubungsmitteln vollstreckt

Polizeimeldung vom 15.01.2019
bezirksübergreifend
Charlottenburg-Wilmersdorf/Steglitz-Zehlendorf
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltsanwaltschaft Berlin
Nr. 0124
Nach intensiven Ermittlungen des Drogenkommissariats der Polizeidirektion 2 und der Staatsanwaltschaft Berlin wurden gestern Vormittag fünf Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Gegen 10.10 Uhr begannen die Maßnahmen. Einsatzkräfte vollstreckten die Beschlüsse in drei Wohnungen im Strünckweg in Charlottenburg-Nord, in Wilmersdorf in der Schlangenbader Straße und in der Kreuznacher Straße. Darüber hinaus waren ein Spätkauf im Reichweindamm in Charlottenburg-Nord und ein Spätkauf in der Birkbuschstraße im Visier der Polizistinnen und Polizisten. Bei den Durchsuchungen entdeckten die eingesetzten Polizeikräfte unter anderem rund 5,5 Kilogramm Marihuana, Verpackungsmaterial, drei Feinwaagen, mehrere Mobiltelefone, eine nicht geladene Schreckschusswaffe sowie Bargeld und beschlagnahmten das Gefundene. Das Verfahren richtet sich gegen drei Männer im Alter von 27, 29 und 39 Jahren. Die mutmaßlichen Drogenhändler wurden angetroffen und vorläufig festgenommen. Während der Jüngere heute zum Erlass eines Haftbefehls einem Ermittlungsrichter vorgeführt wird, werden seine mutmaßlichen Mittäter entlassen. Rund 60 Kräfte waren im Einsatz. Dabei wurden sie von zwei Diensthundeführern und ihren Rauschmittelspürhunden unterstützt.






Zwei Schwerverletzte bei Unfällen

Polizeimeldung vom 15.01.2019
bezirksübergreifend
Neukölln/Steglitz-Zehlendorf
Bei Unfällen in Neukölln und Lankwitz sind gestern Mittag und Nachmittag zwei Männer schwer verletzt worden. Die Verkehrsermittlungsdienste der Polizeidirektionen 5 und 4 übernahmen die Unfallbearbeitungen.

Nr. 0115
Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 50-Jähriger gegen 13.30 Uhr in Neukölln mit seinem BMW die Morusstraße in Richtung Kopfstraße und stieß an der Werbellinstraße mit einem von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Zweiradfahrer zusammen. Der 62-Jährige war mit seiner Piaggio in der Werbellinstraße in Richtung Karl-Marx-Straße unterwegs. In Folge der Kollision stürzte er und erlitt innere Verletzungen. Rettungskräfte und ein Notarzt brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll nicht bestehen.

Nr. 0116
Gegen 18.30 Uhr war bisherigen Erkenntnissen zufolge eine 23-Jährige mit ihrem Ford in der Lankwitzer Frobenstraße unterwegs und wollte rechts in die Gallwitzallee abbiegen. Zunächst hielt sie verkehrsbedingt an. Als sie wieder anfuhr, erfasste sie mit ihrem Wagen den Fußgänger, der die Frobenstraße offenbar in Richtung Havensteinstraße überquerte. Sanitäter und eine Notärztin versorgten den 55-Jährigen zunächst am Ort und brachten ihn anschließend mit Beinverletzungen in eine Klinik, in der er stationär verblieb. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Gallwitzallee zwischen der Havensteinstraße und der Straße Am Gemeindepark bis etwa 19.10 Uhr gesperrt.




Bewusstlos auf der Fahrbahn gelegen – von Fahrzeug überrollt

Polizeimeldung vom 13.01.2019
Steglitz-Zehlendorf
Nr. 0094
Noch unklar sind die Umstände, die zu einem tödlichen Unfall gestern Abend in Zehlendorf geführt haben. Seinen Aussagen zufolge, befuhr ein 64-Jähriger gegen 18 Uhr mit seinem Dacia den Teltower Damm in Fahrtrichtung Clayallee. Aus unbekannten Gründen überrollte er einen auf der Fahrbahn liegenden 72-jährigen Mann. Dieser erlitt dabei so schwere Verletzungen, an denen er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch alarmierte Rettungskräfte verstarb. Der Autofahrer erlitt einen Schock und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Für den Zeitraum der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste der Teltower Damm zwischen Beeskowallee und Andréezeile in Fahrtrichtung Clayallee für knapp eine Stunde gesperrt bleiben. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen und prüft unter anderem, warum der Fußgänger vor dem Verkehrsunfall reglos auf der Fahrbahn gelegen hatte.




Mann antisemisch beleidigt

Polizeimeldung vom 13.01.2019
Steglitz-Zehlendorf
Nr. 0090
Von einem Unbekannten wurde ein Mann gestern Abend in Nikolassee antisemitisch beleidigt. Kurz nach 20 Uhr befand sich der 19-Jährige am S-Bahnhof Nikolassee, als der Unbekannte ihn in hebräischer Sprache beleidigte und anschließend einen Stein nach ihm geworfen und verfehlt haben soll. Der junge Mann jüdischen Glaubens trug zum Tatzeitpunkt eine Kippa. Vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernte sich der Tatverdächtige unerkannt. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der fremdenfeindlichen Beleidigung.




Fußgänger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Polizeimeldung vom 11.01.2019
Steglitz-Zehlendorf
Nr. 0079
In der Potsdamer Chaussee in Nikolassee kam es heute Morgen gegen 7.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein junger Mann verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der 19-jährige Fußgänger die Fahrbahn, um einen Bus zu erreichen und übersah dabei offenbar ein herannahendes Auto. Der 53-jährige Fahrer des Audis machte eine Vollbremsung, konnte einen Zusammenstoß mit dem Fußgänger jedoch nicht verhindern. Der 19-Jährige kam mit Schürfwunden und Prellungen am Oberkörper ins Krankenhaus.




Gewalt in der S-Bahn – Haftbefehl gegen einen 26-Jährigen

11.01.2019 – 12:30

Ein Dokument

Potsdam / Berlin-Steglitz/Zehlendorf (ots) - In der Nacht zu Mittwoch schlugen und traten zwei Männer einen 69-Jährigen in einer S-Bahn der Linie S7 krankenhausreif. Die Bundespolizei nahm kurz darauf einen 26-jährigen Mann fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Tiergarten Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Beschuldigten, der sich nunmehr in Untersuchungshaft befindet.

Kurz nach Mitternacht bemerkte eine Zeugin beim Ausstieg aus einer S-Bahn der Linie S7 am Bahnhof Griebnitzsee eine stark blutende Person im Zug und informierte die Polizei. Beim Halt am Potsdamer Hauptbahnhof entdeckten Bundespolizisten den verletzten und blutüberströmten 69-Jährigen auf einer Sitzbank im S-Bahnzug. Der schwerverletzte Mann gab gegenüber den Beamten an, von zwei unbekannten Männern zusammengeschlagen worden zu sein. Eine Zeugin gab an, dass die Tat möglicherweise zwischen den S-Bahnhöfen Grunewald und Wannsee geschah. Rettungskräfte brachten den Verletzten, der multiple Frakturen am Kopf aufwies, zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen gelang es den Einsatzkräften, kurze Zeit später einen 26-jährigen Tatverdächtigen in einer S-Bahn am Bahnhof Griebnitzsee festzunehmen. Der Mann aus Litauen hatte starke Blutanhaftungen an Kleidung sowie Schuhen und war an einer Hand verletzt.

Die Bundespolizei ermittelt nunmehr im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den tatverdächtigen 26-Jährigen und den bislang unbekannten Mittäter. Der Bereitschaftsstaatsanwalt beantragte gestern einen Untersuchungshaftbefehl, der antragsgemäß erlassen wurde.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder der Identität des zweiten unbekannt gebliebenen Angreifers machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0175 90 23 729
Fax: 030 91144-4049
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Vielzahl an S-Bahnscheiben zerstört – Zeugen gesucht

09.01.2019 – 16:36

Berlin - Steglitz-Zehlendorf (ots) - Nachdem Unbekannte Samstagabend an den S-Bahnhöfen Lichterfelde-West und Zehlendorf randaliert und mehrere Scheiben an S-Bahnzügen eingeschlagen hatten, ermittelt die Bundespolizei in einem ähnlich gelagerten Fall gegen zwei kurze Zeit später festgenommene Jugendliche.

Gegen 20 Uhr beobachteten Zeugen zwei Jugendliche beim Zerstören mehrerer Windfangscheiben in einer S-Bahn der Linie S1. Beim Halt am S-Bahnhof Mexikoplatz verließen die beiden 15-Jährigen die S-Bahn und flüchteten vom Bahnhof. Anhand von Personenbeschreibungen nahmen Einsatzkräfte der Berliner Polizei den 15-jährigen Deutschen und seinen gleichaltrigen Komplizen aus Litauen kurz darauf in der Nähe des Bahnhofs fest. Die Bundespolizei leitete in diesem Zusammenhang gegen die beiden Jugendlichen entsprechende Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ein.

Darüber hinaus ermitteln die Beamten in weiteren Fällen wegen Sachbeschädigungen an den Bahnhöfen Lichterfelde West und Zehlendorf. Unbekannte zerstörten dort im Zeitraum zwischen 17 und 20 Uhr mehrere Scheiben an einem Aufsichtsgebäude und beschädigten neben einer elektrischen Werbetafel und einer Aufzugsverglasung auch das Display eines Fahrausweisautomaten. Kurz vor 18 Uhr wurden zudem insgesamt 16 Fensterscheiben an zwei abfahrenden S-Bahnen am S-Bahnhof Lichterfelde West durch unbekannte Täter eingeschlagen.

Ob die Taten im Zusammenhang mit der gemeinschädlichen Sachbeschädigung der beiden 15-Jährigen in der S-Bahn der Linie S1 stehen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die Bundespolizei sucht daher weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den genannten Taten oder der Identität beteiligter Personen geben können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
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Telefon: 030 91144 4050
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Fußgängerin schwer verletzt

Polizeimeldung vom 09.01.2019
Steglitz-Zehlendorf
Nr.0064
Bei einem Unfall gestern Abend in Steglitz wurde eine 61-jährige Fußgängerin schwer verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge bog der 47-jährige Fahrer eines Mercedes von der Düppelstraße links in die Hubertusstraße ein und übersah dabei die 61-Jährige, die gemeinsam mit ihrem Ehemann die Straße überquerte. Hierbei kam es zu einem Zusammenstoß. Die Frau erlitt durch den Aufprall auf den Boden Kopfverletzungen und wurde mit einem Verdacht auf ein Schädelhirntrauma ins Krankenhaus gebracht, wo sie zur stationären Behandlung blieb. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Vor Ort konnten die eingesetzten Polizisten feststellen, dass der Fahrer des Autos nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen.




Banküberfall scheiterte

Polizeimeldung vom 09.01.2019
Steglitz-Zehlendorf
Nr.0056
Ein bisher Unbekannter verübte gestern Nachmittag einen Banküberfall in einer Filiale in Steglitz, scheiterte jedoch. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der mit einem Schal maskierte Mann gegen 17.50 Uhr das Geldinstitut in der Schloßstraße, lief zum Kundenbereich, zog eine Schusswaffe und forderte eine 58-jährige Bankangestellte und ihren 53-jährigen Kollegen auf, ihm Bargeld auszuhändigen. Die Bedrohten agierten offenbar für den Kriminellen nicht schnell genug, denn dieser ergriff wenig später ohne Beute die Flucht. Weder die Bankangestellten, noch die anwesenden Kunden wurden körperlich verletzt, einige standen jedoch unter Schock, so dass Rettungskräfte der Feuerwehr zur Betreuung angefordert wurden. Eine Absuche nach dem Flüchtigen verlief negativ. Videoaufnahmen wurden gesichert. Die Ermittlungen dauern an.




Verletztes Kind bei Unfall

Polizeimeldung vom 07.01.2019
Steglitz-Zehlendorf
Nr. 0050
Bei einem Unfall am Morgen in Lichterfelde ist ein Kind verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hat die schwangere 32-jährige Fahrerin eines VW Up gegen 9 Uhr beim Wenden in der Osdorfer Straße einen entgegenkommenden VW Golf übersehen. Der einjährige Sohn der Frau, der sich in einem Kindersitz auf dem Rücksitz befand, erlitt bei dem Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Fahrzeug nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen im Gesicht. Die 32-Jährige erlitt Nackenschmerzen und Kreislaufprobleme. Mutter und Kind wurden zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der örtliche Abschnitt der Polizeidirektion 4 übernahm die Unfallbearbeitung.