Diebesgut in Pkw festgestellt – Festnahmen

Polizeimeldung vom 16.01.2019
bezirksübergreifend
Reinickendorf/Pankow
Nr. 0135
Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 11 überprüften gestern Mittag die Insassen eines Pkw und nahmen im Verlauf der Kontrolle die beiden Insassen fest. Gegen 12.30 Uhr sahen die Beamten hinter dem Steuer des VW einen ihnen bekannten jungen Mann, von dem sie wussten, dass er nicht im Besitz eines Führerscheines ist. Die Fahnder kontrollierten den 23-Jährigen und seinen 31 Jahre alten Beifahrer in der Residenzstraße, als beide mehrere Werkzeugkoffer ausluden. In dem Polo fanden die Polizisten verschiedene Elektrowerkzeuge, die im weiteren Verlauf der Ermittlungen einem Einbruch in einen Werkstattwagen in Pankow am Eschengraben in der Nacht zu gestern zugeordnet werden konnten. Der VW, die Werkzeuge und Geräte wurden sichergestellt. Die Festgenommenen wurden den Ermittlern des Fachkommissariats der Direktion 1 übergeben und heute nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.






Verkehrsunfall

Polizeimeldung vom 16.01.2019
Reinickendorf
Nr. 0129
Ein Rollstuhlfahrer kam nach einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag im Märkischen Viertel zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenangaben rollte der 77-Jährige mit seinem elektrischen Rollstuhl gegen 17.15 Uhr auf den Wilhelmsruher Damm, um die Fahrbahn in Richtung Eichborndamm zu überqueren. Dabei wurde er von einer 60-jährigen Autofahrerin erfasst, die den Wilhelmsruher Damm in Richtung Friedrich-Engels-Straße befuhr. An dem BMW und dem Rollstuhl entstand Sachschaden. Der Wilhelmsruher Damm war zwischen 17.25 und 18 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die weitere Bearbeitung.




Versuchte Sprengung eines Zigarettenautomaten

Polizeimeldung vom 16.01.2019
Reinickendorf
Nr. 0128
Ein lauter Knall schreckte in der vergangenen Nacht in Waidmannslust einen Mann in einer Apotheke auf. Gegen 1.30 Uhr hörte und bemerkte der 58-Jährige in der Titiseestraße ein explosionsartiges Geräusch, welches Schränke wackeln ließ. Als er aus dem Geschäft ging, sah er drei Personen flüchten, stellte geborstene Scheiben an den benachbarten Geschäften fest und alarmierte die Polizei. Ermittlungen ergaben, dass die unbekannten Täter versucht hatten, einen an einer Hauswand angebrachten Zigarettenautomaten mittels unbekannter Pyrotechnik zu sprengen. Die Ermittlungen übernimmt, wie üblich bei dem Tatvorwurf des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.




Mann bedroht Bundespolizisten am Flughafen Tegel

15.01.2019 – 16:32

Berlin-Reinickendorf (ots) - Bundespolizisten nahmen am Montag einen Mann vorläufig fest, der sie zuvor bedroht hatte.

Gegen 07:25 Uhr informierten Zeugen die Bundespolizei, dass ein Mann den Mitarbeiter eines Servicebüros belästigt haben soll. Als die Beamten den 41-jährigen Deutschen kontrollieren wollten, flüchtete er in Richtung des Terminalausgangs. Während die Einsatzkräfte dem Flüchtenden nacheilten zog er ein Messer, stoppte kurz und vollzog Stichbewegungen in Richtung der Bundespolizisten. Da der Mann seine Flucht außerhalb des Terminals fortsetzen wollte, setzen die Beamten aufgrund der Gefährdungslage ihre Dienstwaffe in entschlossener Sicherungshaltung ein. Als die Beamten den Angreifer zu Boden brachten und vorläufig festnahmen, leistete er erheblichen Widerstand. Hierbei verletzte er sich leicht an der Nase. Die Einsatzkräfte fanden bei der Durchsuchung ein weiteres Messer.

Die Bundespolizisten stellten die Messer sicher, leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein und übergaben den gebürtigen Hamburger zuständigkeitshalber an die Berliner Polizei.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0175 90 23 729
Fax: 030 91144-4049
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Jugendliche versuchten einen Reisenden auszurauben

15.01.2019 – 15:22

Berlin-Mitte (ots) - Bundespolizisten nahmen am Montagabend zwei Jugendliche vorläufig fest, nachdem diese versucht hatten, einem Reisenden das Handy abzunehmen.

Gegen 20:45 Uhr schlugen zwei Jugendliche auf einen 19-Jährigen in einer S-Bahn am Bahnhof Gesundbrunnen ein und forderten ihn mehrfach zur Herausgabe seines Handys auf. Nachdem Zeugen die Polizei alarmierten, flüchteten die beiden 15-jährigen Deutschen. Streifen der Berliner Polizei und der Bundespolizei konnten das Duo kurz darauf in Bahnhofsnähe stellen.

Einer der beiden Lichtenberger, der bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannt ist, führte ein Messer griffbereit bei sich, das die Beamten sicherstellten. Der 19-jährige Heranwachsende aus Reinickendorf erlitt keine sichtbaren Verletzungen.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls ein. Die weiteren Ermittlungen wird die Polizei Berlin führen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0175 90 23 729
Fax: 030 91144-4049
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Bundespolizei zeigt vier Männer aus einer Maschine am Flughafen Berlin-Tegel an

14.01.2019 – 16:42

Berlin-Reinickendorf (ots) - Sonntagnachmittag gegen 16:40 Uhr reisten ein Türke, ein Albaner und zwei Iraner aus Athen kommend nach Deutschland ein. Bei der Überprüfung der Männer erkannten die Beamten, dass die vorgelegten Reisedokumente gefälscht waren.

Der 35-jährige türkische Staatsangehörige händigte den Beamten eine griechische Identitätskarte aus, bei der das Passbild ausgetauscht war. Beim 27-jährigen Iraner ermittelten die Beamten den Verdacht einer Visumserschleichung. Bei der Einreisebefragung der beiden albanischen Staatsangehörigen ergab sich der Verdacht der illegalen Arbeitsaufnahme und im Weiteren der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes.

Die Bundespolizisten nahmen alle Personen mit zur Dienststelle, beschlagnahmten die gefälschten Dokumente, annullierten das Visum und leiteten entsprechende Strafverfahren wegen unerlaubtem Aufenthalt und Urkundenfälschung ein.

Bei der Vernehmung stellten der türkische und der iranische Staatsangehörige Asylbegehren. Beide Personen verließen nach Abschluss der ersten notwendigen Maßnahmen die Dienststelle mit Anlaufbescheinigungen für das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten in Berlin.

Die beiden 27- und 57-jährigen albanischen Staatsangehörigen erhielten eine Ausreisefrist und wurden mit einer Grenzübertrittbescheinigungen auf freien Fuß entlassen. Die zuständige Ausländerbehörde wurde informiert.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0175 90 23 729
Fax: 030 91144-4049
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de