Mann attackiert Passanten und wird selbst ins Gesicht getreten

02.01.2019 – 16:22

Berlin-Mitte (ots) - Bundespolizisten beenden in der Silvesternacht eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf dem Bahnhof Gesundbrunnen.

Gegen 5:30 Uhr sprach ein 27-jähriger Deutscher eine vierköpfige Personengruppe auf dem S-Bahnsteig an und forderte die Herausgabe eines Handys um einen Anruf zu tätigen. Hierbei drohte er ihnen mit Schlägen, wenn sie ihr Handy nicht herausgeben sollten. Als sie weitere Personen um Hilfe baten, schlug der Angreifer einem einschreitenden 26-Jährigen mit der Faust gegen die Schulter. Daraufhin hielt dieser den 27-Jährigen fest und forderte ihn auf, sich zu beruhigen und die Gruppe in Ruhe zu lassen. Nachdem der 26-Jährige den Mann wieder losließ, schlug dieser einem 29-Jährigen aus der Gruppe mit der Faust ins Gesicht. Dabei erlitt er eine blutende Unterlippe. Danach forderte er erneut drohend die Herausgabe eines Handys von der 27-Jährigen und ihrem 24-jährigen Begleiter. Als die Personen vor dem Angreifer in Richtung des U-Bahnhofes flüchten wollten, warf er zwei Glasflaschen auf diese. Eine der Flaschen erfasste den Ellenbogen des 26-Jährigen. Nachdem der 27-Jährigen auf die Gruppe zu rannte, konnte der 26-Jährige den Mann am zu Boden bringen und fixieren. Daraufhin traten die 27-jährige Deutsche und eine unbekannte Person den am Boden fixierten Mann ins Gesicht. Eine ärztliche Behandlung seiner Gesichtsprellungen lehnte der 27-Jährige ab.

Bei dem 27-Jährigen fanden die alarmierten Bundespolizisten ein szenetypisches Tütchen gefüllt mit Betäubungsmittel, welches sie beschlagnahmten.

Die Bundespolizisten leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung ein.

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